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Pflastermacher
Der Pflastermacher ist eine günstige
Alternative zu Pflastersteinen. Es braucht keinerlei Vorkenntnisse und man
muss sich nur an die Anleitung halten. Nach dem Kauf einer Schablone wird
diese auf den Boden gelegt, auf den die Pflasterfläche kommen soll.
Dabei ist wichtig, das der Untergrund flach und von Steinen sowie von
Pflanzen befreit ist. Nach der Säuberung belegt man die Fläche mit Sand oder
Kies. Nachdem die Schablone gelegt ist, wird die Füllmasse (z.B. Beton)
eingekippt. Dabei ist zu achten, dass die Schablone komplett mit dem Beton
befüllt ist. Danach wird der Beton fest in die Schablone gedrückt und die
Oberfläche kann bearbeitet werden.
Möchte man eine glatte Oberfläche, so kann
man diese mit einer Kelle glattgestrichen werden. Falls eine besondere
Struktur benötigt wird, so kann diese nun ebenfalls geformt werden. Die
Füllmasse lässt sich nur solange formen, wie sie nicht getrocknet ist. Sobald
das gewünschte Aussehen fertig ist, kann man die Schablone abziehen und
weitere Strukturen verlegen.
Erfahrungsgemäß hat man nach den ersten paar Formen die Routine und das
Resultat ist absolut akzeptabel. Da diese Schablone fast unbegrenzt wiederverwertbar ist, lassen sich damit große Flächen fertigstellen.
Wenn gewünscht, lassen sich die entstandenen Fugen mit einer Masse füllen.
Mit der richtigen Farbe der Masse führt dies zu einer edlen Optik.
Auch ist es möglich die Fugen leer zu
lassen und hier Gras wachsen zu lassen. Richtig gemacht hat man die
Möglichkeit ein wirklich schönen Gartenweg zu konstruieren. Für Flächen wie
Einfahrten oder Plätze, die einer starken Nutzung ausgesetzt sind, ist eher
eine althergebrachte Bepflasterung mit Steinen zu empfehlen. Für Gartenwege
wiederum ist der Pflastermacher eine gute Lösung.
Zu beachten ist dabei allerdings, dass man
jede Menge Beton benötigt, der auch einiges wiegt. Auch ist dies eine sehr arbeitsintensive Tätigkeit.
Alternativen zu dem Pflastermacher sind Beispielsweise Trittsteine, die in
Ihrer Gesamtheit verglichen mit der Menge an Beton den man sonst benötigen
würde, um einiges weniger wiegen. Auch der Transport dieser Steine gestaltet
sich einfacher wie das tragen von Zementsäcken.
Der Nachteil der Verlegung von Trittsteinen
ist, das die Fugen, wenn nicht unbedingt ein Profi am Werke ist, meist nicht
sauber gelegt sind. Den Weg den viele Gartenbauer mittlerweile einschlagen,
ist die Materialien zu kombinieren. So wird der Gartenweg mit dem
Pflastermacher gegossen,
während die Wegbegrenzung mit herkömmlichen Steinen (z.B. Randplatten oder
Tiefbordsteinen) gelegt wird. Hier sind dem Gartenbauer keine Grenzen an
Kreativität gesetzt.
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